Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen

Aktueller Stand der registrierten Unterstützer: 859, davon 87 Firmen.

Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen

Unser Ziel ist die Schaffung einer zukunftssicheren, kabelgebundenen Internet-Versorgung, die den Bandbreitenbedarf der nächsten 20 Jahre für alle bisher unterversorgten Emmendinger Haushalte und Firmen sicherstellt.

Zusammenfassung zum aktuellen Stand (aktualisiert am 17.03.2015)

Nachdem der Stadtrat die entsprechenden Mittel für den Eigenausbau eines Glasfasernetzes bereitgestellt hatte, war eigentlich die Auftrags-
vergabe in der Stadtratssitzung am 16.12.2014 vorgesehen.

Wenige Tage vorher, wurde allerdings die Telekom bei der Stadtverwaltung vorstellig und sicherte überraschend einen umfassenden DSL Ausbau in ganz Emmendingen, inkl. den Gewerbegebieten und allen Teilorten ohne Kostenbeteiligung der Stadt zu.

Unter dem Grundsatz der wirtschaftlichen Haushaltsführung konnte der Stadtrat nicht mehr am Eigenausbau festhalten. Wir, die Initiatoren der Bürgerinitiative, unterstützten diese Entscheidung. Die Lösung entspricht unserem Ziel, die Schaffung einer zukunfts-
sicheren, kabelgebundenen Internet-Versorgung. Gegenüber dem Eigenausbau spart die Lösung zudem Steuergelder in Millionenhöhe, da der Telekom Ausbau ohne Kostenbeteiligung der Stadt erfolgt.

Im Rahmen des Ausbaus bringt die Telekom VDSL2 Vectoring zum Einsatz – die derzeit schnellste und modernste DSL Technologie. Klicken zum vergrößern Dadurch stehen dann Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload zur Verfügung. Die Skizze zeigt das Ausbaugebiet in dunklem Magenta (klicken zum vergrößern).

Die Ausbauarbeiten der Telekom haben am 23.2.2015 begonnen. Bis zu 8 Bautrupps verlegen gleichzeitig Leerrohre im Tiefbau. So soll nach und nach das gesamte Stadtgebiet erschlossen werden, wobei auf etlichen Strecken kein Tiefbau erforderlich ist, da auf vorhandene Leerrohre zurückgegriffen werden kann.

Die Tiefbaumaßnahmen sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein. Danach sind noch weitere Arbeitsschritte erforderlich, z.B. das Einblasen der Glasfasern in die Leerrohre, Montage der VDSL2 Technik in die neuen grauen Kästen am Straßenrand, sowie Inbetriebnahme und Test des neuen Netzes. Die schnellen Internetanschlüsse werden dann zeitgleich im gesamten Ausbaugebiet etwa ab Oktober 2015 verfügbar sein.

Folgende 3 Möglichkeiten haben Teilnehmer nach dem Ausbau:

  1. Der Teilnehmer reagiert gar nicht. Dann läuft der vorhandene Telefon/DSL Vertrag wie gehabt weiter - rechtlich wie auch technisch. Das heißt, der Teilnehmer profitiert nicht von der neuen Technik und die Internetgeschwindigkeit bleibt für ihn wie sie ist.

  2. Der Teilnehmer wechselt in einen entsprechenden Tarif der Telekom, sobald diese in EM verfügbar werden (etwa ab Oktober 2015). Dadurch profitiert der Teilnehmer von der neuen Technik und bekommt schnelles Internet.

  3. Der Teilnehmer wechselt in einen entsprechenden Tarif bei einem anderen Anbieter (1&1, Vodafone/Arcor, Telefónica/O2/Alice, usw.), sobald diese in EM verfügbar werden. Die Telekom stellt das schnelle Netz den anderen Anbietern zeitgleich zum eigenen Vermarktungstermin bereit (etwa ab Oktober 2015). Ob und wann die anderen Anbieter dann tatsächlich entsprechende Tarife für Emmendingen anbieten, muss der Teilnehmer direkt beim jeweiligen Anbieter erfragen.

    (Unsere Recherchen im Februar 2015 bei Kundenhotlines anderer Anbieter ergaben unterschiedliche, aber stets unverbindliche Aussagen. Demnach könnte es 3 bis 12 Monate zusätzlich dauern. Die Hotline Mitarbeiter wollten/konnten nicht einmal verbindlich zusichern, dass Ihr Unternehmen überhaupt einen entsprechenden Tarif für Emmendingen anbieten wird.)
Im Folgenden einige technische Informationen zum Ausbau der Telekom: KVZs (die grauen Kästen am Straßenrand) werden mit Glasfaser angefahren und mit sogenannten MSANs ausgestattet, welche die VDSL2 Vectoring Technik bereitstellen. Dadurch kann für die „letzte Meile“ von den KVZs bis zu den Teilnehmern weiterhin die vorhandene Infrastruktur (Kupferkabel der Telefonanschlüsse) verwendet werden (FttC). Sofern bereits ein Telefonanschluss vorhanden ist, werden daher keine Baumaßnahmen seitens der Grundstückseigentümer erforderlich sein.

Für Firmen kann die Telekom neben speziellen VDSL2 Tarifmodellen mit fester IP Adresse, auch eine Erschließung mit Glasfaser bis ins Firmengebäude anbieten (FttB).

Weiterführende Informationen zum Internetausbau in Emmendingen finden Sie weiter unten in den Einzelmeldungen.


Weitere Meldungen der Bürgerinitiative und Pressespiegel:

06.03.2015 Offizieller "Spatenstich" für den Breitbandausbau

Nachdem die ersten Arbeiten für das schnelle Internet am 23.2. begonnen haben, fand heute der symbolische Spatenstich für den Breitbandausbau statt. Auf den Fotos: Die Bürgermeister von Emmendingen, Teningen und Sexau, sowie Projektverantwortliche der Telekom (das Netz wird gleichzeitig auch in Teningen und Sexau ausgebaut).

Baubeginn Bild 1   Baubeginn Bild 2

Im Rahmen des Ausbaus bringt die Telekom VDSL2 Vectoring zum Einsatz – die derzeit schnellste und modernste DSL Technologie. Dadurch stehen dann Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload zur Verfügung.

Erste Bautrupps haben wir in Kollmarsreute, Windenreute und im Bereich Bürkle Bleiche gesichtet. Ab kommender Woche werden insgesamt 8 Bautrupps gleichzeitig Leerrohre im Tiefbau verlegen.

So soll nach und nach das gesamte Stadtgebiet erschlossen werden, wobei auf etlichen Strecken kein Tiefbau erforderlich ist, da auf vorhandene Leerrohre zurückgegriffen werden kann.

Die Tiefbaumaßnahmen sollen bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein. Danach sind noch weitere Arbeitsschritte erforderlich, z.B. das Einblasen der Glasfasern in die Leerrohre, Montage der VDSL Technik in die neuen grauen Kästen am Straßenrand, sowie Inbetriebnahme und Test des neuen Netzes. Die schnellen Internetanschlüsse werden dann zeitgleich im gesamten Ausbaugebiet etwa ab Oktober 2015 verfügbar sein.


23.02.2015 DSL Ausbau hat begonnen!

Laut BZ geht es ab heute mit den Tiefbau-Arbeiten für den Breitbandausbau los. Baubeginn ist demnach in Kollmarsreute in der Altdorfstraße und in der Hauptstraße, sowie in Windenreute in der Unterdorfstraße / Schulstraße.

Tatsächlich haben wir heute morgen den ersten Bautrupp in der Altdorfstraße gesichtet:
(Update: 4 Fotos ergänzt am 26.2.)

Baubeginn Bild 1   Baubeginn Bild 2  Baubeginn Bild 1

Baubeginn Bild 2  Baubeginn Bild 2  Baubeginn Bild 1

25.01.2015 Infoveranstaltung zum Breitbandausbau

Die Stadtverwaltung lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem „Stadtgespräch“ zum Thema Breitbandausbau ein. Vertreter der Stadtverwaltung und der Telekom werden über den Ablauf des Ausbaus informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 3. Februar 2015 um 19 Uhr im Rathaus (großer Sitzungssaal) statt.


19.12.2014 Plan für die Trassenführung

Die Stadtverwaltung hat den Plan der Telekom für die Trassenführung des Glasfasernetz bis zu den jeweiligen KVZs veröffentlicht. Es werden ca. 30km Glasfaserkabel verlegt, teils in vorhandene Rohre der Telekom, teils in neue, die im Tiefbauverfahren verlegt werden. 53 KVZs rüstet die Telekom mit moderner VDSL2 Vectoringtechnik aus, die übrigen 45 werden über die vorgenannten 53 mitversorgt. Dadurch stehen an den 98 KVZs dann Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload zur Verfügung.


18.12.2014 Badische Zeitung: Gemeinderat stimmt dem für 2015 zugesagten Angebot zu




17.12.2014 Emmendinger Tor: Ja zum Breitbandausbau durch Telekom




16.12.2014 Badische Zeitung: NEUE FAKTEN: Telekom sagt Breitbandausbau in Emmendingen zu




16.12.2014 DSL Ausbau durch Telekom statt Eigenausbau der Stadt

Nachdem der Stadtrat die entsprechenden Mittel für den Eigenausbau eines Glasfasernetzes bereitgestellt hatte, war eigentlich die Auftragsvergabe in der heutigen Stadtratssitzung am 16.12.2014 vorgesehen.

Anfang Dezember wurde allerdings die Telekom bei der Stadtverwaltung vorstellig und präsentierte überraschend einen Plan für einen umfassenden DSL Ausbau ohne Kostenbeteiligung der Stadt. Der Ausbauplan deckt Emmendingen, die Gewerbegebiete und alle Teilorte ab.

Ähnlich wie die Stadt beim Eigenausbau, will auch die Telekom vorhandene KVZs (die grauen Kästen am Straßenrand) mit Glasfaser erschließen.

Im Nachgang legte die Telekom der Stadtverwaltung eine verbindliche Zusicherung für die Realisierung des Ausbaus vor. Demnach werden die schnellen Anschlüsse ab Oktober 2015 buchbar sein. Also etwa im gleichen Zeitraum wie beim Eigenausbau, da die Stadt nach der Auftragsvergabe erst noch einen Netzbetreiber hätte finden müssen.

Unter dem Grundsatz der wirtschaftlichen Haushaltsführung konnte der Stadtrat und die Verwaltung nicht mehr am Eigenausbau festhalten, so dass nun also die Telekom etwa ab Januar mit den Ausbauarbeiten beginnen wird.

Wir, die Initiatoren der Bürgerinitiative unterstützten die Entscheidung. Die Lösung entspricht unserem Gründungs-Ziel, die Schaffung einer zukunftssicheren, kabelgebundenen Internet-Versorgung für alle bisher unterversorgten Emmendinger Haushalte und Firmen. Gegenüber dem Eigenausbau spart die Lösung zudem Steuergelder in Millionenhöhe, da der Telekom-Ausbau ohne Kostenbeteiligung der Stadt erfolgt.


27.11.2014 Badische Zeitung: DSL-Auftrag wird vertagt




27.11.2014 Auftragsvergabe für Glasfaserverlegung verschoben

Ursprünglich sollte die Auftragsvergabe für die Glasfaserverlegung im November erfolgen. Wegen einer rechtlichen Recherche, im Zusammenhang mit den Angeboten, hat die Stadtverwaltung den Termin aber auf die Stadtratssitzung am 16.12.2014 verschoben.


06.11.2014 Badische Zeitung: Kanalsanierung im Vorgriff auf DSL




18.10.2014 Glasfaserverlegung ist ausgeschrieben

Die Stadt hat nun die Glasfaserverlegung öffentlich in der BZ und auf der Homepage der Stadt ausgeschrieben. Die Einreichungsfrist endet am 11.11.2014 und der Bauauftrag soll noch im November durch einen Stadtratsbeschluss vergeben werden. Die Stadt ist sehr zuversichtlich, dass nach Vergabe des Auftrages die Glasfaserverlegung sehr schnell fortschreiten wird, da in den Abwasserkanälen auch im Winter gearbeitet werden kann.


02.10.2014 Badische Zeitung: Das Geld aus Stuttgart ist da




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