Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen

Aktueller Stand der registrierten Unterstützer: 854, davon 87 Firmen.

Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen

Unser Ziel ist die Schaffung einer zukunftssicheren kabelgebundenen Internet Versorgung, die den Bandbreitenbedarf der nächsten 20 Jahre für alle bisher unterversorgten Emmendinger Haushalte und Firmen sicherstellt.

Zusammenfassung zum aktuellen Stand (aktualisiert am 27.05.2014)

Der Stadtrat hat im November 1,2 Mio EUR für den Aufbau eines Glasfasernetzes in den bisher unterversorgten Emmendinger Stadtteilen bzw. Teilorten in den Haushalt 2014 eingestellt. Bei Baukosten von 1,9 Mio EUR hat die Stadt rund 540.000 EUR Fördermittel beantragt, welche zwischenzeitlich mündlich bestätigt, jedoch noch nicht formell zugesichert sind (erhöhter Förderbetrag von 540.000 EUR, statt nur rund 110.000 EUR, wegen interkommunaler Zusammenarbeit durch Beteiligung am kreisweiten Backbone-Netz über einen noch zu gründenden Zweckverband).

Ziel ist es, dass nach Abschluss der Maßnahmen alle Wohn- und Geschäftsgebäude im Stadtgebiet, Zugang zu einer schnellen Internet Infrastruktur haben - sei es durch heute bereits verfügbare Kabel-BW bzw. Telekom DSL Anschlüsse oder eben durch die Ausbaumaßnahmen der Stadt.

Teile von Wasser und nahezu alle Häuser der Kernstadt und Bürkle Bleiche sind heute schon mit schnellem Internet der Kabel-BW versorgt, bzw. könnten durch Beantragung eines Hausanschlusses kurzfristig erschlossen werden. In der Kernstadt sind zudem bereits schnelle DSL Anschlüsse über die Telekom verfügbar.

Ausgebaut wird in den Stadtteilen bzw. Teilorten, die weder über schnelles DSL noch über eine Kabel-BW Versorgung verfügen. Der Ausbau wird in 2 Bauabschnitten angegangen.
Abschnitt 1: Kollmarsreute inkl. Jägeracker, Windenreute, Wasser, die Gewerbegebiete "Regelmatte" und "Über der Elz".
Abschnitt 2: Maleck, Kastelberg und Mundingen.

Die Stadtverwaltung geht derzeit davon aus, dass voraussichtlich im Zeitraum Juli 2014 bis ca. Jahresende die Verlegung von Glasfaser in den Gebieten des ersten Bauabschnittes erfolgt. Allerdings könnte sich der Baubeginn wegen Bauferien etc. verschieben. Ohne weitere Verzögerungen soll anschließend mit der Verlegung in den Gebieten des zweiten Bauabschnittes begonnen werden. Die Mittel dafür sind formal für den Haushalt 2015 vorgemerkt. Der Stadtrat wird dies formal im Rahmen des Haushaltsbeschlusses formal bestätigen.

Das Glasfasernetz wird sich bis zu den bereits vorhandenen KVZ (die grauen Kästen am Straßenrand) erstrecken. Neben den KVZ werden dann vom Netzbetreiber sogenannte Outdoor DSLAMs installiert, um schnelles VDSL über die Telefonanschlüsse bereit zu stellen (FttC). Für die „letzte Meile“ von den KVZ bis zu den Gebäuden wird die vorhandene Infrastruktur (Kupferkabel der Telefonanschlüsse) verwendet, sodass keine Baumaßnahmen seitens der Grundstückseigentümer erforderlich werden.

Bevor das städtische Netz in Betrieb gehen kann, muss ein Netzbetreiber gefunden werden. Wer den Betrieb des Netzes ausschreiben wird, (Kreis/Zweckverband, oder Stadt) steht derzeit noch nicht fest. Im günstigsten Falle kann mit einer Ausschreibung des Netzbetriebes im 4. Quartal 2014 gerechnet werden. Die Stadt ist stark an einer möglichst schnellen Inbetriebnahme des Breitbandnetzes interessiert und bietet daher für Gewerbebetriebe am 28.05.2014 um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung an. Firmen mit sehr hohem Bandbreitenbedarf können im Zuge des Ausbaus vergleichsweise kostengünstig eine Erschließung mit Glasfaser bis ins Firmengebäude beauftragen (FttB).

Die Telekom hat in einzelnen Kreisgemeinden Ausbauabsichten signalisiert. Wir vermuten, dass dies eine Reaktion auf die Ausbauabsichten des Kreises ist, zumindest lassen Berichte aus anderen Gebieten in ganz Deutschland diese Vermutung zu. Dies führt dazu, dass einige Gemeinden stark verunsichert sind, was eine Beteiligung in dem vom Kreis geplanten Zweckverband betrifft. Die Entwicklung bis zur Gründung dieses Zweckverbandes bleibt daher spannend.

Weiterführende Informationen zum Internetausbau in Emmendingen und dem geplanten kreisweiten Backbonenetz finden Sie weiter unten in den Einzelmeldungen.


Weitere Meldungen der Bürgerinitiative und Pressespiegel:

16.04.2014 Mission Statement der Stadtverwaltung

Die Stadt hat im Amtsblatt "Emmendingen Aktuell" eine ausführliche Zusammenfassung zum aktuellen Sachstand veröffentlicht.


10.03.2014 Kreistag stimmt für Zweckverband

Durch den Grundsatzbeschluss zur Gründung eines Zweckverbandes, der den Aufbau eines kreisweiten Backbone-Netzes zum Ziel hat, kommt die Stadt Emmendingen in den Genuss erhöhter Fördermittel von rund 540.000 EUR (statt nur rund 110.000 EUR) und kann dabei sofort mit dem Ausbau des städtisches Glasfasernetzes beginnen.

Das Backbonenetz des Landkreises wird die einzelnen Städte und Gemeinden im Kreis miteinander verbinden und versorgt diese mit Internet. Das kreisweite Netz dient also sozusagen als Zuleitung für die Ortsnetze.


06.03.2014 Vielleicht doch hohe Zuschüsse - daher ca. 3 Monate Verzögerung

Im November hatte sich abgezeichnet, dass voraussichtlich im Frühjahr 2014 mit dem Ausbaubeginn zu rechnen ist - allerdings unter Verzicht auf einen erheblichen Förderbetrag (wir berichteten).

Der im Haushalt eingestellte Betrag von 1,2 Mio Euro, ermöglicht der Stadt den geplanten Ausbau auch dann durchzuführen, wenn sie keine erhöhten Fördermittel erhält. Bereits während der o. g. Haushaltssitzung hat OB Schlatterer deutlich gemacht, dass die Stadt sich dennoch darum bemühen möchte, mehr staatliche Förderung zu erhalten. Es handelt sich dabei um 400.000 Euro, die die Stadt unter Umständen zusätzlich erhalten könnte. Der Stadtverwaltung ist es in Verhandlungen mit dem zuständigen Ministerium ländlicher Raum gelungen, einen Kompromiss mit folgendem Inhalt auszuhandeln

„Sollte der Kreistag einen Grundsatzbeschluss zur Gründung eines Zweckverbandes, der den Aufbau eines kreisweiten Backbone-Netzes zum Ziel hat, beschließen, kommt die Stadt in den Genuss der erhöhten Fördermittel und kann dabei sofort mit dem Ausbau beginnen.“

Die Stadt Emmendingen braucht also nicht zu warten, bis der Kreis das kreisweite Backbone-Netz aufgebaut hat. Nun genügt bereits die Entscheidung des Kreises einen entsprechenden Zweckverband zu gründen, damit die Stadt Emmendingen die erhöhten Fördermittel für das Glasfasernetz erhält.

Die Stadtverwaltung wollte erreichen, dass diese Entscheidung im Kreistag auf jeden Fall vor den Kommunalwahlen am 25.5.2014 getroffen wird. Dadurch ergibt sich, dass mit dem Ausbau erst später als ursprünglich beabsichtigt, begonnen werden kann. Gleichzeitig ist es aber eine große Chance, 400.000 Euro mehr Zuschuss zu erhalten.

Die Entscheidung der Stadtverwaltung unter diesen Umständen den Kreistagsbeschluss abzuwarten und damit ca. 3 Monate Verzögerung in Kauf zu nehmen, halten wir für angemessen. Die entscheidende Kreistagssitzung findet am 10.03.2014 um 15.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in der Bahnhofstraße statt.


05.12.2013 TV Südbaden berichtet erneut über Breitbandausbau in Emmendingen




28.11.2013 Badische Zeitung: "Die Stadt baut das Breitbandnetz selbst aus, verzichtet dafür aber auf Zuschüsse."

Damit das schnelle Internet früher kommt, nimmt Emmendingen niedrigere Zuschüsse in Kauf. Die Badische Zeitung berichtet.


27.11.2013 Emmendinger Tor: "Kontroverse Diskussionen – Beschluss für Bau des eigenen Netzes"

Das Emmendinger Tor berichtet in der heutigen Ausgabe über die Stadtratssitzung mit Verabschiedung des Etat für 2014 und der Beschlussfassung zum Aufbau des Glasfasernetzes in Emmendingen.


26.11.2013 Schnelles Internet in 2014

Klicken zum vergrößernDer Stadtrat hat heute den Haushalt 2014 verabschiedet, darin 1,2 Mio EUR für den Aufbau eines Glasfasernetz in den bisher unterversorgten Emmendinger Stadtteilen bzw. Teilorten. Zudem wurde mit 5 Gegenstimmen und 1 Enthaltung beschlossen, das Netz noch in 2014 durch einen Netzbetreiber in Betrieb nehmen zu lassen.

Das Foto wurde spontan nach der Sitzung aufgenommen und zeigt das Team der Bürgerinitiative, sowie unsere Forumspatin. Von links Harald Fahrner, Hans Kölblin, Stefan Sieber, Justiziarin Julia Sennekamp, Dieter Künle. (Klicken zum vergrößern)


25.11.2013 Schnelles Internet in 2014 - oder viel später?

Morgen steht eine sehr wichtige Entscheidung des Stadtrat an. Es geht darum, ob die Stadt Emmendingen 2014 ein Glasfasernetz aufbaut und dieses auch ab 2014 durch einen noch zu ermittelnden Netzbetreiber in Betrieb nimmt, oder ob sie zwar ausbaut, das Netz jedoch erst in einigen Jahren zur Nutzung freigibt, wenn der Landkreis sein Backbonenetz fertiggestellt hat.

Hintergrund sind geltende Förderrichtlinien. Wenn das Glasfasernetz der Stadt Emmendingen genutzt wird, bevor der Landkreis sein in Planung befindliches Backbonenetz fertiggestellt hat, würde die Stadt sehr viel weniger Zuschüsse erhalten (siehe auch den Artikel in der BZ vom 25.11.2013).

Wir, Ihr Bürgerforum DSL-EM.de plädieren dafür, das Emmendinger Netz so früh wie möglich in Betrieb zu nehmen.


21.11.2013 Beitrag mit Interview im SWR Radio

SWR4 hat gestern Nachmittag einen Beitrag über den Glasfaserausbau in Emmendingen ausgestrahlt. Mit dabei auch Töne von einem Interview mit der Bürgerinitiative. Hier der Mitschnitt.


17.11.2013 "Der Sonntag" berichtet ausführlich

Die Zeitung "Der Sonntag" berichtet auf der Titelseite ihrer heutigen Ausgabe ausführlich über die Ausbaupläne in Emmendingen und auch die des Landkreis für ein kreisweites Glasfaser-Backbonenetz. Auf dem Bild übrigens Dipl-Ing. Ralf Thoma, Technischer Leiter des städtischen Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung.


02.11.2013 Haushaltsentwurf 2014 verabschiedet: 1,2 Mio EUR für DSL Ausbau stehen bereit

Im kürzlich debatierten Haushalt 2014 der Stadt Emmendingen wurde ein Betrag von 1,2 Mio EUR für den DSL Ausbau in den unterversorgten Gebieten beschlossen. Die Differenz zu den ursprünglich im Haushaltsentwurf eingestellten 1,9 Mio EUR ergibt sich durch angestrebte Förderungen.

Ziel ist es, dass nach Abschluss der Maßnahmen alle Wohn- und Geschäftsgebäude im Stadtgebiet, Zugang zu einer schnellen Internet Infrastruktur haben - sei es durch heute bereits verfügbare Kabel-BW bzw. Telekom DSL Anschlüsse oder eben durch die Ausbaumaßnahmen der Stadt.

Teile von Wasser und nahezu alle Häuser der Kernstadt und Bürkle Bleiche sind heute schon mit schnellem Internet der Kabel-BW versorgt, bzw. könnten durch Beantragung eines Hausanschlusses kurzfristig erschlossen werden. In der Kernstadt sind zudem bereits schnelle DSL Anschlüsse über die Telekom verfügbar.

Die Ausbaupläne der Stadt betreffen die Stadtteile bzw. Teilorte, die weder über schnelles DSL noch über eine Kabel-BW Versorgung verfügen. Im Detail sind dies: Kollmarsreute inkl. Jägeracker, Windenreute, Maleck, Teile von Wasser, Gewerbegebiete „Regelmatte“ und „Über der Elz“, Kastelberg und Mundingen.

In den ebenfalls unterversorgten Gebieten Ramie I und Ramie II sind seitens der jeweiligen Bauträger bereits Maßnahmen angestoßen, allerdings liegen uns dazu keine weiteren Details vor. Bitte ggf. bei der Stadt oder dem jeweiligen Bauträger anfragen.


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